Kein steirisches Mitbringsel ist so beliebt wie eine Flasche Kürbiskernöl — das „grüne Gold". Was viele nicht wissen: Für einen einzigen Liter braucht es die Kerne von rund 30 bis 40 Kürbissen.
Was es so besonders macht
Das Öl wird aus den gerösteten Kernen des steirischen Ölkürbis gepresst — einer Züchtung, deren Kerne ohne holzige Schale wachsen. Die Röstung gibt dem Öl sein intensiv nussiges Aroma und die dunkelgrüne Farbe, die im Gegenlicht rötlich schimmert (die Steirer nennen das „Dichroismus" — klingt gelehrt, sieht einfach schön aus).
Woran erkennt man echtes Kernöl?
Auf das Siegel „Steirisches Kürbiskernöl g.g.A." (geschützte geografische Angabe) mit der grün-weißen Banderole achten. Es garantiert, dass Kerne und Pressung aus der Region stammen. Billige „Salatöle mit Kernölanteil" im Supermarkt sind meist verschnitten.
Wie verwendet man es?
- Klassisch über Käferbohnensalat oder grünen Salat (mit Apfelessig!)
- Ein paar Tropfen auf Kürbiscremesuppe
- Der Überraschungs-Klassiker: über Vanilleeis — klingt verrückt, schmeckt großartig
Wo kaufen rund um Straß?
Am schönsten direkt ab Hof bei den Ölmühlen und Bauern der Umgebung — einfach auf die Hofläden-Schilder achten. Den schnellen Überblick über viele Produzenten bietet das Genussregal in Vogau, wenige Minuten von unseren Apartments. Übrigens ein perfektes Programm für einen Regentag.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich echtes steirisches Kürbiskernöl?
Am g.g.A.-Siegel („geschützte geografische Angabe") mit der grün-weißen Banderole. Echtes Kernöl ist zäh fließend, dunkelgrün mit rötlichem Schimmer und intensiv nussig im Geruch.
Wie lange ist Kürbiskernöl haltbar?
Ungeöffnet etwa 12 Monate, geöffnet zügig verbrauchen und dunkel sowie kühl lagern — am besten nicht im Kühlschrank, sondern im Küchenschrank.
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